Februar 9, 2023

10 Tipps, wie du garantiert nützliche E-Mail-Adressen sammelst

Lesezeit ungefähr 7 min
mann schaut auf laptop und notiert sich etwas im notizbuch

Du hast eine kreative E-Mail-Kampagne erstellt? Herzlichen Glückwunsch! Nun gilt es, dein Mailing unter die Leute zu bringen. Denn: Was nützt der weltbeste Newsletter, wenn er bei niemandem im Postfach landet? Eine qualitativ hochwertige und umfangreiche Empfängerliste muss also her.

Mit diesen 10 Tipps gewinnst du neue Interessent:innen für deinen Newsletter und vergrößerst im Nullkommanix deinen E-Mail-Verteiler.

Kein Newsletter ohne Kontakte

Die Basis eines jeden Newsletters sind die Empfänger:innen. Aber beginnen wir von vorn: E-Mail Marketing ist mit seinem besonders hohen ROI (Return on Investment) die effizienteste Disziplin im Online Marketing und anderen Bereichen wie Social Media damit weit voraus. Newsletter helfen dabei, Umsätze zu steigern und Kund:innen langfristig an dein Unternehmen zu binden.

Behalte eines immer im Hinterkopf: Deine Leser:innen wollen rechtzeitig und passend informiert werden. Du hast den harten Wettbewerb der E-Mail Marketer verloren, sobald Empfänger:innen dein Mailing als Spam empfinden oder sich beim Lesen gelangweilt fühlen.

So sammelst du im Handumdrehen E-Mail-Adressen

1. Biete Abonnent:innen einen echten Mehrwert

Warum sollte sich jemand für deinen Newsletter anmelden? Grundsätzlich gilt: Je relevanter dein Newsletter, desto eher sind potenzielle Abonnent:innen dazu bereit, dir die E-Mail-Adresse und möglicherweise sogar einige kleine Extra-Informationen zu übermitteln. Diese kannst du später für die Personalisierung nutzen, um noch überzeugendere Newsletter zu versenden.

Stell dir als Marketer die Frage, welche Informationen du regelmäßig per Newsletter an deine Empfänger:innen streuen willst. Finde zudem dein Design, deine Tonalität und deine redaktionelle Linie heraus und mach dich für deine Leser:innen erkennbar. Heb dich von deinen Wettbewerbern ab und stelle deine besten Inhalte und interessantesten Angebote zusammen. Kurz gesagt: Biete Leser:innen einen inhaltlichen Mehrwert.

Kaufempfehlungen per Newsletter oder spannende Rabattaktionen kommen beispielsweise bei Abonnent:innen immer gut an und sorgen zudem für besonders hohes Engagement. Lass dich außerdem von unseren 50 Newsletter-Ideen inspirieren.

2. Vermeide Hürden bei der Newsletter-Anmeldung

E-Mail-Adressen und Empfängerinformationen sammeln? Ja! Aber um jeden Preis? Lieber nicht. Weniger ist oft mehr – das gilt auch für dein Anmeldeformular.

Natürlich möchtest du am liebsten so viele Informationen über deine Empfänger:innen sammeln, wie es nur möglich ist. Das kommt dir insbesondere für die Zielgruppenerschließung und Empfängersegmentierung zu Gute. 

Machst du das Newsletter-Anmeldeformular für potenzielle Abonnent:innen allerdings unnötig kompliziert, verlieren diese verständlicherweise schnell die Geduld. Wer möchte sich schon gerne Minuten lang damit aufhalten, einen Newsletter zu abonnieren? Rechtlich gesehen darfst du ohnehin nur die E-Mail-Adresse als Pflichtfeld abfragen, alle anderen Felder müssen freiwillig bleiben.

3. Widerstehe der Versuchung: kein käuflicher Erwerb von E-Mail-Adressen

Falls du schon einmal mit dem Gedanken gespielt hast, E-Mail-Adressen käuflich zu erwerben, solltest du dies ganz schnell wieder aus deinem Kopf streichen. E-Mail-Adressen kaufen ist nicht nur rechtlich ein absolutes No-Go, sondern bringt dir auch in Sachen Relevanz keine Punkte. Denn wie bereits gesagt: Was nicht interessiert, wird auch nicht gelesen. Für deinen Marketing-Erfolg sind gekaufte Adresslisten deshalb ohnehin wertlos und dein Geld an anderer Stelle besser aufgehoben.

E-Mail-Adressen kaufen widerspricht nämlich der goldenen Regel des E-Mail Marketings: Dem Double-Opt-In-Verfahren (DOI-Verfahren). Für den E-Mail-Versand muss immer die aktive Einwilligung der Empfänger:innen vorliegen. Das ist bei gekauften Adressen logischerweise nicht der Fall.

Selbst wenn die Empfängerdaten aus diesen Listen korrekt und vollständig wären, würden sich diese Menschen höchstwahrscheinlich sowieso nicht für dein Mailing begeistern. Und das Interesse deiner Abonnent:innen ist der Schlüssel zur langfristigen Kundenbindung

4. Wer sich an die Regeln hält, wird belohnt

Kommen wir noch einmal genauer auf das DOI-Verfahren zu sprechen. Dieses funktioniert nach folgendem Prinzip: Interessierte meldet sich für deinen Newsletter an. Anschließend erhalten diese eine Mail mit einem individuellen Bestätigungslink. Mit Klick auf diesen Link willigen sie aktiv dem Empfang deines Newsletter ein. Herzlichen Glückwunsch, du hast nun einen Kontakt mehr in deinem E-Mail-Verteiler, den du kontaktieren darfst!

In der Realität geht dieser Prozess leider nicht immer so flüssig vonstatten. Du wirst ab und zu feststellen, dass sich beim Eintragen der E-Mail-Adresse ein Tippfehler eingeschlichen hat. Aus rechtlicher Sicht ist es dir nicht gestattet, diesen Fehler zu korrigieren. Das müssen die Empfänger:innen in diesem Fall selbst regeln.

5. Social Media ist gut, E-Mail Marketing ist besser?

Sieh Social Media als Stütze für dein E-Mail Marketing oder als Geheimwaffe für einen kleinen Extra-Boost an Reichweite. Je nach Branche und Art deines Unternehmens bist du wahrscheinlich bereits auf Social Media vertreten und unterhältst deine Follower regelmäßig mit lustigen Bildern, informativen Posts und innovativen Gewinnspielen.

Bewirb die Newsletter-Anmeldung doch einfach zusätzlich auf deinen Social Media-Kanälen und erreiche so eine Gruppe an Leuten, die sich sonst nicht zu deinem Newsletter verlaufen hätte. Denn du wirst die Aufmerksamkeit potenzieller Abonnent:innen eher auf deinen Newsletter ziehen, wenn diese ihn mehr als einmal zu Gesicht bekommen.

6. Gutscheine, Rabatte & andere Give Aways

Sind wir mal ehrlich: Die Wenigsten geben ihre Daten gerne einfach so preis. Warum nicht einfach eine Gegenleistung für die Newsletter-Anmeldung anbieten? Wie wäre es zum Beispiel mit einem Gutschein, einem Rabattcode, einem Gewinnspiel oder anderen Give Aways wie einem Whitepaper?

Sieh dieses Prinzip als fairen Tausch an: Daten gegen Geschenk. In der Praxis bewährt sich dieser Weg als besonders effektive Methode, um viele Newsletter-Anmeldungen zu generieren.

7. Oh, Datenschutz!

Ein hübsch gestaltetes Anmeldeformular, das darüber hinaus die rechtlichen Vorgaben erfüllt, trägt wesentlich dazu bei, ob sich potenzielle Abonnent:innen für deinen Newsletter anmelden oder nicht. Beachte hierbei vor allem die folgenden drei Punkte:

Datensparsamkeit: Die Datensparsamkeit spielt im Rahmen der DSGVO eine große Rolle. Abgefragt werden dürfen somit nur Daten, die für den Verarbeitungszweck auch notwendig sind. Bei der Anmeldung zum Newsletter ist dies die E-Mail-Adresse. Alle weiteren Daten können als freiwillige Angaben abgefragt werden.

Abmeldelink: Weise eindeutig auf die Abmeldemöglichkeit hin. Alles andere ist nicht nur rechtswidrig, sondern schreckt deine Empfänger:innen ab. Die Möglichkeit, sich von einem Mailing abmelden zu können, beruhigt am Ende des Tages eben doch. Wer möchte schon ewige Verpflichtungen eingehen?

Datenschutzerklärung: Der Link zur Datenschutzerklärung muss unbedingt gesondert angegeben werden. Auch wenn sie wahrscheinlich niemand liest – der Empfänger oder die Empfängerin bestätigt diese mit Klick auf den Double-Opt-In-Link.

Erfahre, wie du Schritt für Schritt DSGVO-konforme Newsletter-Anmeldeformulare erstellst.

8. Auffällig genug, aber nicht aufdringlich

Die Platzierung eines Anmeldeformulars ist das A und O beim Sammeln von E-Mail-Adressen. Potenzielle Empfänger:innen sollten von deinem Anmeldeformular weder penetrant genervt werden, noch sollten sie es à la „Where’s Waldo“ auf deiner Website suchen müssen. Halte dich am besten an einen dieser drei Wege:

Pop-Up auf deiner Website: Pop-Ups sind Fenster, die per Klick auf einer Website in einem gesonderten Fenster geöffnet werden. Und ja, sie nerven – darüber sind wir uns einig. Aber Pop-Ups performen auch besonders gut – das ist ebenfalls Fakt. Wäge also genauestens ab und finde ein gutes Mittelmaß!

Link im unteren Bereich der Website: Verlinke hier zur Newsletter-Anmeldung. Hier ist das Anmeldeformular unauffällig, aber dennoch schnell auffindbar.

Anmeldung im Blog: Lesen potenziellen Abonnent:innen deine Blog-Artikel, so sind diese aktiv auf der Suche nach mehr Informationen. Finden sie das Anmeldeformular direkt bei einer solchen Wissenssammlung, können sie sich direkt für mehr relevante Inhalte anmelden.

9. Halte das, was du versprichst

Niemand möchte sich zu einem Newsletter anmelden, um dann tagtäglich mit potenziell schlechten Kampagnen und haufenweise Werbung genervt zu werden. Teile deshalb potenziellen Abonnent:innen in deinem Anmeldeformular genau mit, welche Inhalte sie zu erwarten haben und halte dein Versprechen.

Fasse kurz und knapp die Vorteile deines Newsletters zusammen und erwähne zudem, wie häufig du deinen Newsletter versendest. Die Versandfrequenz darfst du dann natürlich weder über- noch unterschreiten.

10. Keiner kauft gern die Katze im Sack

Hast du schon einmal eine größere Anschaffung gemacht, ohne dich vorher ausführlich zu informieren? Wahrscheinlich nicht. Genau so geht es potenziellen Leser:innen, die sich noch unsicher sind, ob dein Newsletter sie wirklich interessiert.

Schaffe im Vorhinein Vertrauen, indem du einen Link zu deinem Newsletter-Archiv zur Verfügung stellst. So können zukünftige Empfänger:innen ein bisschen stöbern und selber einschätzen, ob die Inhalte für sie relevant sind oder nicht.

Noch mehr Tipps und Tricks für erfolgreiches E-Mail Marketing gibt es hier.

E-Mail Adressen sammeln für starke Kampagnen

E-Mail-Adressen sammeln muss nicht schwer sein. Für das rechtssichere Erweitern deines E-Mail-Verteilers stehen dir zahlreiche Türen offen.

Nicht nur der Newsletter selbst ist ein wichtiger Aspekt, auch Merkmale wie Vertrauen, Belohnungen und das richtige Design helfen dir, E-Mail-Adressen zu sammeln. Schon kleinste Änderungen an deiner Strategie können große Auswirkungen haben. Probier es einfach selbst aus!

Der Newsletter für Marketing Fans
Jetzt anmelden und monatlich die besten Tipps und Tricks für erfolgreiches E-Mail Marketing erhalten.
* Die Abmeldung vom Newsletter ist jederzeit möglich.

Bereit, mit Brevo zu wachsen?

Hol dir die Tools, die du brauchst, um deine Kundschaft zu erreichen und dein Unternehmen voranzubringen.

Kostenlose Anmeldung