Januar 10, 2024

Valentinstag 2024: 8 Newsletter-Tipps zum Verlieben

Lesezeit ungefähr 11 min
newsletter valentinstag

Am 14. Februar kannst du deinen Kund:innen wieder ordentlich den Kopf verdrehen. Denn ganz gleich welcher Branche du angehörst und ganz gleich, ob B2B oder B2C – der Valentinstag ist für dich die ultimative Chance, dich nach den großen Feiertagen bei deiner Zielgruppe wieder ins Gedächtnis zu rufen.

Wir verraten dir 8 Newsletter-Tipps, mit denen du am Valentinstag Leserherzen höher schlagen lässt und die bei deinen Kund:innen garantiert für Schmetterlinge im Bauch sorgen.

Welche Branchen können vom Valentinstag profitieren?

Während deine Kundschaft am Valentinstag auf Wolke 7 schwebt, werden vor allem auf E-Commerce-Seite die E-Mail Server wieder ordentlich heiß laufen. Denn eins ist sicher: Der Tag der Liebenden ist ein großer Umsatztreiber.

Daten von Statista zufolge machen in Deutschland immerhin zwei Drittel der Befragten am Valentinstag nahestehenden Menschen ein Geschenk. Die besonders beliebten Klassiker sind Blumen, Ausflüge und Einladungen zum Essen. Aber auch die Kategorie „sonstige materielle Geschenke“, die einen bunten Mix von Parfum über Accessoires bis zu Büchern und Spirituosen umfasst, kommt auf immerhin 20 Prozent.

Das ist eine gute Nachricht für Online Shops, die nach den großen Feiertagen so eine neue Gelegenheit bekommen, die Verkäufe anzukurbeln. Bei Valentins-Geschenken ist Kreativität gefragt – und Vielfalt willkommen.

So bietet der Valentinstag für jeden Sektor – ob B2B, B2C oder gemeinnützig – Gelegenheiten, mit E-Mail Marketing die Werbetrommel zu rühren, Beziehungen zu pflegen und Menschen dabei zu helfen, einander eine Freude zu machen.

Vielleicht versendest du einen Valentinstag-Newsletter mit passenden Inhalten, um Spenden für eine gemeinnützige Organisation zu sammeln, planst eine Multichannel-Kampagne zur Umsatzsteigerung oder suchst für ein B2B-Unternehmen nach Möglichkeiten, um dich bei deiner Zielgruppe wieder ins Gedächtnis zu bringen.

In all diesen Fällen bist du hier genau richtig. Wir zeigen dir, wie du eine E-Mail-Kampagne zum Valentinstag richtig angehst.

8 Tipps für Newsletter zum Valentinstag

Auch wenn du nicht für ein B2C-Unternehmen arbeitest, das Geschenke-Klassiker im Programm hat, kannst du den Valentinstag für dein E-Mail-Marketing nutzen. Du musst nur eine Möglichkeit finden, deinen Kund:innen einen Mehrwert zu bieten.

Stell dir den Valentinstag am besten als Anlass vor, die Liebe im Allgemeinen zu feiern – mit Familie, Freund:innen, Haustieren und allen anderen, die Menschen lieben und schätzen.

Hier unsere wichtigsten 8 Tipps für dein E-Mail Marketing am Valentinstag.

Lies hier, wie du auch abseits von Feiertagen richtig gute Newsletter gestaltest.

Tipp #1: Sprich am Valentinstag ALLE an

Ein spezieller Feiertag für Liebespaare ist zwar schön, aber für Marketer auch sperrig. Denn wenn du mit einer Kampagne nur Liebespaare ansprichst, lässt du alle anderen außen vor. Worst Case: Du verfehlst nicht nur die Zielgruppe, sondern trittst zudem in unangenehme Fettnäpfchen.

Wer beispielsweise gerade eine schmerzliche Trennung hinter sich hat, freut sich sicherlich weniger über eine Marketing-Botschaft, die sich um glückliche Liebesbeziehungen dreht.

Formuliere daher die Botschaft am besten so, dass sich alle angesprochen fühlen können. Singles können zum Beispiel guten Freund:innen oder auch sich selbst ein Geschenk machen.

Frage dich, wie du beispielsweise Mitmenschlichkeit, Treue oder Freundschaft würdigen und feiern kannst. Oder nutze den Feiertag als Gelegenheit, etwas darüber zu sagen, was du als Unternehmen liebst.

Der richtige Ton ist hier der Schlüssel zum Erfolg. Was funktioniert am besten für deine Kund:innen? Leichtfüßigkeit, Ernst, Verspieltheit oder vielleicht Ironie?

Wirf dazu einen genauen Blick auf deine Marketing-Personas. Frage dich, wie sich deine Kund:innen an diesem 14. Februar fühlen möchten und wie du ihnen dabei helfen kannst.

Harry’s, ein New Yorker Anbieter für Rasierzubehör, hat dies in unserem Beispiel wunderbar gelöst. Die E-Mail ist süß gemacht und nimmt herzerwärmend auf den Valentinstag und auf das Thema Liebe Bezug, ohne den Kreis der Angesprochenen zu eng zu ziehen. Darüber kann jede:r lächeln.

Tipp #2: Starte früh mit deiner Valentinstagskampagne

Wie heißt es so schön: „Der frühe Vogel fängt den Wurm“. Dies gilt auch in der Welt des Marketings.

Wenn du deine Kampagne früh beginnst, haben die Adressat:innen mehr Zeit, etwas aus deinem Angebot auszuwählen und es rechtzeitig zum Feiertag zu bestellen.

Der richtige Versandzeitpunkt ist die goldene Mitte zwischen vergangenen Feiertagen (in diesem Fall Neujahr) und dem Valentinstag plus Vorlauf für Kaufentscheidung und Lieferung. Idealerweise heißt das, etwa drei Wochen vorher zu beginnen – also Ende Januar.

Wie bei allen Feiertagsaktionen sollte es nicht bei einer einzigen E-Mail bleiben. Nutze Automatisierung, um eine E-Mail-Strecke einzurichten, die Sonderangebote und Last-Minute-Erinnerungen umfasst. Auch Valentins-Shopper:innen neigen zur Prokrastination. Deine Aufgabe ist es, ihnen das Leben zu erleichtern.

Erfahre hier alles, was du zum Thema Marketing Automation wissen musst.

Tipp #3: Segmentiere deine Zielgruppe

Segmentierung ist eine der Wunderwaffen im E-Mail Marketing, die sich auch hervorragend mit Amors Pfeil kombinieren lässt.

Teile deine Kontakte nach relevanten Attributen auf, um je nach Person den richtigen Ton zu treffen und passende Geschenke anzubieten. Du kannst beispielsweise nach Geschlecht, Alter und Interessen gruppieren.

Ein besonderer Luxus ist es, den Beziehungsstatus zu kennen. Wenn du darüber Bescheid weißt, kannst du für Liebende tatsächlich voll auf Botschaften und Angebote rund um romantische Liebe und Partnerschaft setzen.

Wenn du aber – wie wohl die meisten – nicht über diesen Luxus verfügst, siehe oben: Verenge deine Botschaft nicht zu sehr auf Paare. Denke eher allgemein an das Thema Liebe und formuliere deine Mailings so, dass sich von deiner Botschaft und dem Angebot alle angesprochen fühlen.

Tipp #4: Content is Queen!

Sobald du dich an den Inhalt deiner Marketing-Kampagne machst, gilt es wesentliche Unterschiede zwischen B2B, Nonprofits und B2C zu beachten, damit deine Botschaft auch wirklich zu deiner Zielgruppe passt. 

Hier sind einige Tipps, um in jedem Szenario den richtigen Ton zu treffen.

Noch mehr Newsletter-Ideen findest du hier.

Tipps für B2B-Unternehmen zum Valentinstag

Bei B2B-Kampagnen kannst du auf die Themen Liebe und Dankbarkeit setzen, um die Kundenbindung zu stärken.

Plane beispielsweise eine kurze E-Mail-Serie, in der du dich bei deinen Kund:innen für ihre Treue bedankst und ihnen ein Geschenk zum Valentinstag machts. Dabei kann es sich um exklusive Inhalte für deine E-Mail-Abonnent:innen handeln, zum Beispiel ein kostenloses E-Book oder eine Infografik.

Wenn du kein Freebie verschenken willst, kannst du deinen Kund:innen dennoch einen Mehrwert bieten. Teile Ressourcen, Wissen oder interessante Perspektiven mit ihnen. Beispiel: „Fünf Bücher, die wir lieben – und warum“.

Tipps für gemeinnützige Organisationen zum Valentinstag

Auch Nonprofits können den Valentinstag für ihr E-Mail Marketing nutzen. Behandle in deinem Newsletter beispielsweise die Themen Dankbarkeit und sinnvolles Schenken. Teile Geschichten, die Mitmenschlichkeit, Familie und Liebe in all ihren Formen beleuchten. Runde deinen Newsletter mit einem Spendenaufruf als CTA ab. Eine weitere Idee für gemeinnützige Organisationen sind vorgefertigte Wunschlisten für deine Abonnent:innen. Fordere sie auf, ihre Liebsten am Valentinstag zu bitten, in ihrem Namen zu spenden, und stelle dafür Formulierungsvorschläge zur Verfügung.

Tipps für B2C-Unternehmen zum Valentinstag

Für B2C-Unternehmen ist Valentinstag ein wahrer Umsatztreiber. Denke neben fetten Rabatt-Aktionen auch an individuelle Up-Sell- und Cross-Sell-Angebote. Biete zum Beispiel die passenden Ohrringe zur gekauften Halskette an.

Oder wie wäre es in diesem Jahr mit etwas Interaktivem? Zum Beispiel ein kleines Gewinnspiel. Schreibe einen Gutschein oder einen gefragten Artikel als Preis aus. Lade die Empfänger:innen im ersten Teil deiner E-Mail-Marketing-Kampagne zur Teilnahme ein und erinnere sie in den folgenden Mails immer wieder daran.

Gib dann am Valentinstag den oder die Gewinner:in bekannt. Dazu kannst du als Überraschung Trostpreise verschenken, zum Beispiel Rabattcodes. Kampagnen wie diese erfordern nicht allzu viel Planung und können sich in der Kundenbindung auszahlen.

Tipp #5: Schaffe einmalige Angebote für den Feiertag

Die besten Geschenkideen sind die, die einzigartig sind.

Das gilt besonders für das romantische Labyrinth von Valentinstagsgeschenken. Die Menschen sind ständig auf der Suche nach Einzigartigem, womit die Beschenkten so richtig auf Instagram glänzen können.

Frage dich als Einzelhändler:in, wie du deinen Kund:innen etwas Einzigartiges und Besonderes bieten kannst. Dies kann ein zeitlich begrenztes Angebot sein oder eine Gelegenheit, Bestellungen individuell anzupassen (z.B. durch Gravuren, spezielle Stickereien, personalisierte Beschriftungen usw.).

Bei diesem Anbieter sind es Tannenzapfen zum Selbstgestalten:

Tipp #6: Wähle den perfekten Betreff zum Valentinstag

Auch die besten Newsletter sind verlorene Liebes(!)müh, wenn die Betreffzeile und der Preheader-Text nicht stimmen. Dann werden sie nämlich gar nicht erst gelesen und deinen Abonnent:innen entgeht, was du dir Schönes überlegt hast.

Außerdem wirst du zum Valentinstag natürlich nicht der einzige Newsletter im Postfach deiner Kund:innen sein. Das bedeutet: Der Funke muss bereits in der Betreffzeile überspringen, wenn du willst, dass deine Newsletter hohe Öffnungsraten erzielen.

Stell dir folgende Fragen – sowohl für die Kampagne insgesamt als auch für die Betreffzeile:

  • Was lieben deine Newsletter-Abonnent:innen?
  • Wie kannst du im Posteingang einen emotionalen Eindruck hinterlassen?
  • Wie kannst du den Adressat:innen danken?

Bringe die Antwort in eine überzeugende Betreffzeile mit maximal 50–60 Zeichen.

Hier ein paar Ideen, wie du deine E-Mail-Betreffzeile zum Valentinstag etwas aufpeppen kannst:

  • Füge Emojis ein
  • Biete einen Mehrwert
  • Nutze Wörter wie „süß“, „Kuss“ und „Liebe“ auf humorvolle, unkonventionelle oder schräge Art und Weise.
    • „Verlieb dich noch heute in unsere…!“
    • „Diese… sorgen garantiert für Schmetterlinge im Bauch“
    • „Bereit für diese süßen Deals?“
    • „Sie werden sich Hals über Kopf in diese … verlieben!“

So überzeugst du deine Kontakte mit dem richtigen Newsletter Betreff.

Tipp #7: Das Auge liest immer mit

Das richtige Design ist ein entscheidender Erfolgsfaktor in deinem Newsletter. Nimm bei der Gestaltung immer die Perspektive deiner Abonnent:innen ein. Welche Bilder sieht deine Zielgruppe gerne?

Denk immer daran: Am Valentinstag wird die Liebe gefeiert. Und zwar für alle! Achten darauf, dass sich bei deiner Bildauswahl niemand ausgeschlossen fühlt (Stichwort: Inklusion).

Eine Parfümmarke könnte mit einem Foto von sanft beleuchteten roten Rosen gut fahren. Doch in hippen Branchen wie Elektronik oder Musiktechnik würde man dich dafür auslachen. Da müsste etwas Moderneres her.

Design-Elemente auswählen

Welche Farbschemata, Schriftarten und Symbole willst du verwenden?

Frage dich, inwieweit sich dein E-Mail Template zum Valentinstag von deinen üblichen E-Mails unterscheiden soll. Willst du große Veränderungen vornehmen? Oder einfach in deiner Corporate Identity ein paar besondere Akzente setzen, um Feiertagsflair zu vermitteln?

Wie sieht es mit Symbolen aus? Welche würden deine Zielgruppe ansprechen? Herzen, Blumen, Geschenkpapier, Luftballons, herzförmige Piñatas? Würden traditionelle Symbole bei deiner Zielgruppe ankommen oder wäre das übertrieben?

Wenn du dir nicht sicher bist, wie deine Zielgruppe darauf reagieren würde, gehe auf Nummer sicher. Nimm subtile Änderungen vor und setze vorsichtig Akzente, ohne alles zu verändern.

Weitere Tipps für das perfekte Newsletter Design findest du in unserem ausführlichen Blog-Artikel.

Viele Online Marketing Softwares wie Brevo bieten vorgefertigte Newsletter-Vorlagen an, die die Gestaltung von E-Mails besonders einfach machen.

Tipp #8: Ein bisschen Humor und Ironie schadet nie

Vielleicht passt es partout nicht zum Stil deines Unternehmens, den Valentinstag zu feiern. Oder du glaubst nicht, dass deine Zielgruppe damit etwas anfangen könnte. In diesem Fall kannst du ironisch auf den Feiertag Bezug nehmen oder auch ganz unabhängig davon eine Werbeaktion durchführen.

Dies kann eine wirkungsvolle Möglichkeit sein, sich von der Masse abzuheben, während alle anderen mit ihren Aktionen um den Valentinstag kreisen. Schließlich haben auch die größten Romantiker:innen es irgendwann satt, Valentinstags-E-Mails von Online-Händlern zu lesen.

Falls deine Produkte gar nicht zum Tag der Liebe passen: Wie wär’s zum Beispiel mit einer Anti-Valentinstag-Kampagne für Singles und Valentinstag-Muffel?

Das Mode-Outlet J.Crew Factory gewährte zum Valentinstag kräftige Preisnachlässe und bewarb die Aktion mit einer humorvollen E-Mail unter der Betreffzeile: „Dies ist keine Verkaufsaktion zum Valentinstag“.

Während ein ironisches Augenzwinkern für fast jedes Unternehmen funktionieren kann, ist es besonders effektiv für Geschäfte, deren Produkte so überhaupt nicht romantisch sind. Auf Selbstironie bauen einige der schönsten Newsletter-Kampagnen.

Fazit: All You Need is Love!

Nun ja, das ist vielleicht arg idealistisch, aber auch nicht falsch. Für Unternehmer:innen kommt es vor allem darauf an, ihre Zielgruppe zu kennen – auch eine Form von Liebe, wenn man so will. Manche sind regelrechte Valentinstag-Fans. Andere hassen ihn. Manche reagieren auf romantische Bilder. Andere auf Botschaften der Mitmenschlichkeit.

Hier gilt es den richtigen Ton zu finden, und wenn du unsicher bist, kannst du die Botschaft unverbindlicher gestalten und deinen Kund:innen dennoch durch besondere Aktionen eine Freude machen.

Nicht vergessen: Valentinstag ist nur einer von vielen Feiertagen. Ostern und Muttertag stehen bereits vor der Tür und bieten jede Menge Marketing-Potenzial, das du für dein Business nutzen solltest.

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